Das Runen-Amulett

Bewertet mit 3.45 von 5 basierend auf 11 Kundenbewertungen
(11 Kundenrezensionen)

12,00

Fantasyroman von Anja S. Kroack

Inhalt

»Durch Wald und Flur trieb es ihn. Doch fand er seine Liebste nicht. Das Böse die Hoffnung schien, heller strahlte es als das hellste Licht.«

Unfreiwillig folgt die 18-jährige Sophia ihrem Vater nach Rabenstein, einem Ort am Ende der Welt. Das Haus, in dem sie von nun an leben soll, führt sie schon bald auf die Spuren der tragischen Geschichte seiner Vorbesitzer. Als Sophia auf dem heruntergekommenen Anwesen ein silbernes Amulett findet, erlangt eine wiedererwachte Sagengestalt die Kontrolle über ihr Dasein. Dem dunklen Zauber dieses Mannes kann sie sich nicht entziehen. Hat der attraktive Außenseiter Finn dagegen überhaupt eine Chance im Wettlauf um Sophias Herz und ihr Leben?

Lieferzeit: 3-4 Werktage

Auswahl zurücksetzen
Artikelnummer: k.A. Kategorien: , ,

Beschreibung

»Das Runen-Amulett« ist in unserem Shop als Printversion verfügbar. Wir versenden unsere Prints nur innerhalb Deutschlands.

Signierwünsche bitte beim Kassen-Checkout im Feld „Anmerkungen zur Bestellung“ vermerken (hier weitere Infos). Wir weisen ausdrücklich darauf hin, dass für signierte Bücher ein Ausschluss bzw. vorzeitiges Erlöschen des Widerrufsrechts besteht.

Als E-Book u. a. erhältlich bei:
» Amazon
» Thalia
» eBook.de

» Zum Autorenprofil von Anja S. Kroack

Zusätzliche Information

Wähle Ausgabe

E-Book im ePub-Format, Printversion

11 Bewertungen für Das Runen-Amulett

  1. Bewertet mit 3 von 5

    Meinung:
    Sophia wird von ihrem Vater aus ihrem aktuellen Leben gerissen.
    Er schleppt sie mit in die Wälder rund um Rabenstein, in ein altes baufälliges Haus, das er sich noch nicht einmal von innen angesehen hat.
    Als wäre das nicht schlimm genug, ranken sich auch noch alte Mythen und Legenden von einem schwarzen Reiter um die Ruine mitten im Grünen.
    Sophia ist weder die Umgebung, noch das Haus, geschweige denn ihr Vater sympathisch, der sich all die Jahre nie um sie gekümmert hat.

    Und so steigt man mit widerwilligen Gefühlen in das Buch ein, die sich auch auf der gesamten Lesestrecke nicht abschütteln lassen.

    Zuerst einmal: 
    Die Illustrationen, die sich durch das gesamte Werk ziehen, sind wunderschön und wirklich passend.
    Auch die Gedichtzeilen am Anfang sind gut gewählt.
    Der Schreibstil der Autorin ist einfach, leicht verständlich und wenig verschachtelt.
    Anfangs ist er ein bisschen gewöhnungsbedürftig, denn es ist dauernd von „Vater“ – ohne Artikel die Rede, was mich sehr gestört hat.
    Die Sprache schwankt zwischen normal und jugendlich.
    Doch die gut eingeteilten Kapitel erleichtern den Lesefluss enorm, sodass ich mich trotz der fehlenden Tiefe und mangelnden Spannung gut unterhalten gefühlt habe.
    Besagte Kapitel sind von einem allwissenden Erzähler verfasst, der abwechselnd mal von den Geschehnissen rund um Sophia, Vater, Finn, Manuel und den anderen Charakteren berichtet.

    Leider kann ich von der Protagonistin nicht behaupten, dass sie mich gut unterhalten hätte.
    Für mich hat sie kaum einen gefestigten Charakter. Klar, da ist ihre „böse“ Vergangenheit, die sie nachhaltig geprägt hat, doch in der Realität ist sie launisch, unentschlossen (sie mag ihren Vater nicht, sie mag ihn, sie hat Angst vor Finn, dann doch wieder nicht, dann liebt sie ihn – alles innerhalb von wenigen Stunden…) und einfach nicht glaubwürdig.
    Ich habe „Das Runenamulett“ einfach nur gelesen, aber nicht geliebt, gelebt oder gefühlt.

    Ein paar Beispiele fehlender Authentizität:
    Sie zieht ins Haus, begegnet Finn einmal und spricht bei der nächsten Begegnung (ohne Gespräche) schon von Verliebtheit.
    Am Ende besiegt besagte Liebe alles… obwohl sie gerade mal, wie viel… drei-vier Tage miteinander verbracht haben?
    Das geht mir zu schnell, ist zu unausgereift und ergibt in meinen Augen auch keinen Sinn.
    Des Weiteren:
    Dieses Ende… – ich will euch nicht spoilern, aber das Ende wirkt so, als hätte die Autorin es schnell zuende schreiben müssen und ein Opfer für eine Überraschung gesucht. Anders kann ich mir das letzte Zusammentreffen und die Rolle von XY nicht erklären.
    Abschließend lässt sich Sophia viel zu schnell von der Magie des Runenamuletts einnehmen. Sie springt immer zwischen „Ja, ich tue was es sagt“ und „Was mache eigentlich“ hin und her.
    Und zwar ohne viel Gefühl zu zeigen.
    Das Ganze wird in meinen Augen nur oberflächlich gestriffen.

    Der Mantel der Geschichte ist gut.
    Eine Legende, die dem Haus der Arnsteins und den Wäldern drumherum entsprungen ist und an ein Amulett gebunden ist.
    Mädchen, die verschwinden, Vandalismus aus dem Nichts und unheimliche Begegnungen.
    Dazwischen sprenkeln kleine Liebesbekundungen wie Tupfer den Mantel.
    Sophia und Lilli, Sophia und Finn, Vater und Linda.
    Doch für mich braucht gute Fantasy einfach mehr als das.

    Fazit:

    „Das Runenamulett“ ist sehr seichte Fantasy rund ums Frankenland.
    Es ist Magie im Spiel, doch nichts wird tiefgehend erklärt, sondern einfach nur aus der Hand geschüttelt.
    Die Geschichte hätte viel mehr Potenzial gehabt, doch leider wurde dieses nicht ausgeschöpft.
    Ich empfehle es jedem, der einen einfachen Einstieg ins Genre Fantasy sucht.
    Für mich, als passionierte Leserin, war es bedauerlicherweise zu wenig.

    Ich vergebe 3 von 5 Sternen.

  2. Bewertet mit 5 von 5

    Was für eine tolle, spannende und schöne Geschichte.
    Eine vielzahl von Protagonisten, mit einer unschönen Vergangenheit. Das Frankenland verbindet sie zu einer neuen gemeinsamen, grausamen und schönen Geschichte.
    Es hat mir sehr gefallen, der schreibstil ist toll.
    Ich kann es nur empfehlen .

  3. Bewertet mit 4 von 5

    REZENSION zu „Das Runen-Amulett“ von Anja S. Kroack aus dem Lysandra Books Verlag (199 Seiten)

    Ganz herzlichen Dank für das Rezensionsexemplar an Michèle Linzel und ihrem Blog „Aus dem Leben einer Büchersüchtigen.“

    ~ Cover ~

    Das Cover erscheint auf den ersten Blick magisch, ganz wie der Titel es schon verspricht. Es ist in wunderschönen Grün- und Blautönen gehalten und der Blick fällt sofort auf das große silberne Amulett mit den Runenzeichen darauf. Im Hintergrund fällt einem die Schlichtheit des Covers ins Auge: ganz viel Wald und die endlose Weite eines grünblauen Himmels.
    Schon allein das Cover in Verbindung mit dem Titel macht mich als potentiellen Leser aufmerksam und neugierig auf das, was dieses Buch für mich bereithält.

    ~ Klappentext ~

    „Durch Wald und Flur trieb es ihn.
    Doch fand er seine Liebste nicht.
    Das Böse die Hoffnung schien,
    heller strahlte es als das hellste Licht.“

    Unfreiwillig folgt die 18-jährige Sophia ihrem Vater nach Rabenstein, einem Ort am Ende der Welt. Das Haus, in dem sie von nun an leben soll, führt sie schon bald auf die Spuren der tragischen Geschichte seiner Vorbesitzer. Als Sophia auf dem heruntergekommenen Anwesen ein silbernes Amulett findet, erlangt eine wiedererwachte Sagengestalt die Kontrolle über ihr Dasein. Dem dunklen Zauber dieses Mannes kann sie sich nicht entziehen. Hat der attraktive Außenseiter Finn dagegen überhaupt eine Chance im Wettlauf um Sophias Herz und ihr Leben?

    ~~~~~

    Der Text bestätigt, dass in dieser Geschichte Magie eine große Rolle zu spielen scheint und man bekommt eine ungefähre Vorstellung davon, dass Tragik, Schicksal, Magie, Geheimnisse und wohl auch die Liebe unmittelbar verwoben zu sein scheinen. Also eine ziemlich gute Mischung für eine vielversprechende Story.
    Auf jeden Fall tut der Text das, was er tun soll:
    Er macht neugierig und lässt einen ziemlich schnell anfangen zu lesen.

    ~ Inhalt /Schreibstil ~

    Zu Beginn begleitet der Leser Sophia und ihren Vater auf den Weg nach Rabenstein bzw. bei der Ankunft in ihrem neuen Zuhause. Bei der Erkundung dessen wird auch schnell klar, dass das Vater-Tochter-Verhältnis nicht gerade das Beste ist und man wird als Leser direkt mit ein paar Fragen konfrontiert : warum ist sie so wie sie ist? Warum ist das Verhältnis zwischen den beiden so offensichtlich gestört? Auf den ersten Blick erscheint es nicht ganz klar, aber es wird im Laufe der Geschichte noch aufgeklärt, sodass sich Stück für Stück das Puzzle zusammensetzt und man immer wieder mal ein Stück aus ihrer Vergangenheit erfährt. Den Schreibstil fand ich gerade am Anfang nicht sehr überzeugend, er war recht einfach gehalten, aber ich habe im weiteren Verlauf eine deutliche Verbesserung gespürt, als hätte die Autorin einfach etwas Anlauf benötigt. Er ließ sich dennoch sehr gut lesen und der Geschichte problemlos folgen.

    ~ Charaktere ~

    Die Charaktere finde ich im Großen und Ganzen ganz gut gelungen und obwohl ich mich manches Mal mit Sophia gegruselt habe, wenn sie mal wieder allein unterwegs war, hätte ich dem schwarzen unheimlichen Reiter doch gern etwas mehr Aufmerksamkeit geschenkt. Gerade den fand ich sehr interessant, hier hätte ich mir einfach noch mehr Schliff, noch mehr Feinheiten gewünscht. Zwar wurden immer wieder Textauszüge aus *dem Buch* gelesen, die einiges erklären, wer oder was er ist und was für eine Vergangenheit er hat, aber irgendwie hätte ich mir noch mehr Präsenz gewünscht. Nichtsdestotrotz finde ich es sehr gut gelungen, diesen Charakter als roten Faden für das Buch zu nutzen, denn er taucht immer wieder mal kurz auf und um ihn scheint es in der Story vorrangig zu gehen.

    Sophias Vorliebe für hübsche, nette, attraktive Männer war zwar grade beim ersten Mal noch ganz niedlich, aber leider schlug das ziemlich schnell in die Kategorie „naiv, leichtsinnig und unglaubwürdig“ um.
    Der attraktive Finn wirkt zwar geheimnisvoll, und laut der Vorstellung der Autorin kann ich sogar verstehen, dass Sophia schwach wird, aber so schnell? Ohne dass irgendwas vorher „geknistert“ hat? Man erfährt zwar später ebenfalls, warum Sophia diese (und noch einige andere mehr) Eigenschaft(en) hat, aber das war mir persönlich dann doch etwas zu viel des „gebrannten Kindes“.

    Ihr Vater wird seiner Rolle als widerwilliger Vormund gerecht, und obwohl er so eine „blöde“ Rolle bekommen hat, mochte ich ihn irgendwie. Er hat sich im Laufe der Story zu einem fürsorglichen Papa entpuppt, was ich ihm auch tatsächlich abgekauft habe.

    Finn scheint unnahbar, überaus attraktiv, mysteriös. Die Leute sagen, sie solle sich von ihm fernhalten, was ich allerdings nicht wirklich nachempfinden konnte. Allerdings habe ich ihm seine Rolle als zurückgezogener Einzelgänger geglaubt, hätte mir aber auch bei dieser Figur etwas mehr Tiefgang gewünscht.

    Für meinen Geschmack hätten die einzelnen Charaktere ruhig etwas ausgefeilter sein dürfen.

    ~ Fazit~

    Im Großen und Ganzen ein durchaus lesenswertes Buch mit geringen Mängeln.

  4. Bewertet mit 2 von 5

    Ich bin ein großer Fan von Mythologie und keltischen Sagen, deswegen schien das Buch genau nach meinem Geschmack zu sein, ich war vom Klappentext begeistert und musste es lesen.

    Doch schon mit dem Schreibstil der Autorin hatte ich meine Probleme. Am Anfang wirkte alles recht hölzern und gestellt, das ändert sich allerdings im Verlauf des Buchs. Dennoch war die Mischung aus gestelzter Ausdrucksweise vermischt mit Jugendsprache so gar nicht meins.

    Auch war die Erzählweise nicht meins, aber das ist ein persönliches Empfinden. Die Geschichte wird von einer „außenstehenden Person“ erzählt. Mir ist die Ich-Perspektive lieber, da ich dadurch eine stärkere Bindung zu den Charakteren aufbauen kann, aber das ist reine Geschmackssache.

    Denn ich denke nicht, dass es allein an der Erzählweise lag, dass ich keinerlei Bindung zu den Charakteren aufbauen konnte. Sophia konnte ich einfach nicht ausstehen, das trotzige Mädchen, das anscheinend keinerlei Erziehung genossen hat, sich immer Hals über Kopf in jedes dahergelaufene männliche Wesen verliebt und ihren Vater hasst. Nein, ich mochte sie nicht und nicht nur das, ich konnte keinerlei ihrer Handlungen nachvollziehen, da für mich einfach nachvollziehbare Erklärungen fehlen.

    Auch die anderen Charaktere sind meiner Meinung nach nur oberflächlich dargestellt, mir fehlt die Tiefe in den Personen.

    Die Geschichte selbst: sie könnte so gut sein, sie bietet wirklich einiges an Potential, aber es wurde einfach nicht ausgeschöpft.

    Dadurch, dass das Buch nur 200 Seiten hat wurde mir viel zu viel Wert auf Nebensächliches statt auf die eigene Geschichte gelegt.

    Auch war sie selbst einfach nur verwirrend. Ich musste mich des Öfteren fragen, ob ich jetzt aus Versehen einige Seiten überblättert habe oder ob die Autoren ihre Schlüsse einfach für sich behält.

    Zum Beispiel geht die Geschichte des Amuletts erst etwa ab der Hälfte los. Man erfährt nach und nach die Legende, die dahintersteckt und die ist wirklich mystisch. Sie hat nur sehr gut gefallen, auch die Sagengestalten, die dahintersteckt. Darüber hätte ich gerne viel mehr erfahren.

    Allerdings wird das alles immer so schnell und flach abgehandelt, dass bei mir diese Faszination darüber nicht einsetzen konnte.

    Auch Sophias Rolle in dieser Sage war für mich absolut unglaubwürdig umgesetzt. Es hätte perfekt gepasst, aber dazu fehlte mir der Inhalt: das Verlangen, die dunkle Macht des Amuletts, die innere Zerrissenheit…es fehlt einfach, das Gefühl sprang bei mir nicht über, es wurde alles so flach abgehandelt..es hätte so schön sein können.

    Mein Fazit:

    Eine absolut faszinierende mystische Grundidee, die für mich leider nicht umgesetzt wurde.

    Es fehlte mir an Gefühl, an der Tiefe der Charaktere, an der Stimmigkeit in den Handlungssträngen.

    Leider ist das Buch so für mich zu einem Werk geworden, das jetzt schon in Vergessenheit gerät.

    Zwischendurch kann man es gut lesen, aber man sollte nicht zu hohe Ansprüche an das Buch stellen.

    Ich vergebe 2 von 5 Sternen ⭐️⭐️

  5. Bewertet mit 3 von 5

    Ein Buch, das erfrischend war, aber an der Umsetzung haperte. Vorweg, das Buch ist nicht aus der Ich-Perspektive geschrieben, sondern wird von einer außenstehende Person erzählt. Da muss ich zugeben, mir würde die Ich-Perspektive wesentlich besser gefallen, da man dadurch schon eine Bindung zu den Protagonisten aufbauen kann und deren Gedanken und Gefühle besser versteht und nachvollziehen kann.

    Mich haben aber die Gedichtzeilen am Anfang positiv gestimmt. Deswegen habe ich mich auch auf jeden neue Kapitel gefreut. Auch die Illustrationen auf jeder Seite, sind passend zu der Story gewählt.

    Ich musste mich auch erstmal an Sophia gewöhnen, sie kommt mir so trotzig rüber und schmeißt sich jedem dahergelaufenen Kerl an den Hals, da brauchte ich eine Weile, bis ich mit ihr warm wurde.

    Die anderen Charaktere waren dabei aber recht gut gehalten, zwar fehlten mir bei einigen die Tiefe, bei denen man die Handlungen verstehen kann oder die Person umso besser kennenlernt.

    Leider fand ich die Story zu nebensächlich, als das es sich auf das Hauptsächliche auslegt. Mir fehlten da öftersmal die Schlüsse, weshalb ich meistens gedacht habe, das ich etwas überlesen hätte oder einfach etwas vergessen wurde. Man liest erst von dem Amulett, als das Buch schon bei der Hälfte vorbei ist. Da finde ich die Legenden über das Amulett und die dazugehörigen Sagengestalten super. Ich hätte gerne mehr davon gelesen, da das der Teil war, der richtig spannend wurde.

    Einige Male war ich auch kurz davor, das Buch abzubrechen. Der Schreibstil schwankte zwischen Jugendlich und Normal und schien an manchen Stellen auch schwer zu lesen. Ich musste mich durch kämpfen, aber manche Stellen waren wirklich gut. Die Idee an der ganzen Story ist klasse und ich kann mir es auch gut vorstellen, aber die Umsetzung hätte definitiv besser sein können. Es ist wirklich eine faszinierende mystische Grundidee, die man hätte noch besser ausarbeiten können. Als Leser sollte man also nicht zu viel Erwarten und nicht immer auf das wesentliche schauen, sondern auch auf die anderen Dinge, damit das Buch doch lesenswert ist.

  6. Bewertet mit 2 von 5

    Das Cover von „Das Runenamulett“ ist für mich nicht unbedingt ein Eyecatcher. Zumindest würde es mich nicht zum Kauf animieren. Da der Klappentext aber ein mythische und sagenumwobene Geschichte verspricht, wollte ich doch wissen, ob mich das Buch überzeugen kann.
    Gleich im voraus kann ich sagen, dass dem leider nicht so ist. Und dafür gibt es einige Gründe.
    Zu Beginn muss ich anmerken, dass die Story auf jeden Fall Potenzial besitzt. Die Grundidee ist gut, aber bei der Umsetzung mangelt es.
    Die Protagonistin Sophia fand ich mehr als unsympathisch. Und das nicht auf diese typische nervige Art, sondern ich konnte sie einfach nicht leiden. Das lag vor allem daran, dass sie nur am meckern und zicken ist und nur schnippische Kommentare abgibt. Ich kann mich an keine längere Szene erinnern, wo sie liebenswürdig oder nett war. Und diese ständige Anti-Art war für mich zu viel des Guten.
    Dann gibt es noch Finn und Manuel. Beide werden nicht wirklich tiefgründig beschrieben. Man kann sich nicht wirklich in Sie hinein versetzen, da immer nur an der Oberfläche gekratzt wird. Daher konnte ich auch weder Sympathie aufbauen, noch mich in irgendeiner Weise mit ihnen identifizieren.
    Bei allen Charakteren hatte ich oft das Gefühl, dass sie sich unlogisch oder unpassend verhalten. Oft reagiert Sophia total patzig auf einen Satz und ich wusste nicht wirklich wieso. Oder Manuel bekommt aus völlig unverständlichem Grund Wutanfälle. Da bekommt man das Gefühl, als hätte man etwas verpasst oder überlesen.
    Die Handlung an sich war für mich nicht wirklich spannend. Ich dachte es ginge um Mythen oder Sagen, aber etwas in diese Richtung geschieht erst ca im letzten Drittel der Geschichte. Davor plätschert das ganze so vor sich hin. Trotzdem werden aber gerade die zwischenmenschlichen Aktionen nur angerissen. Ich persönlich kam überhaupt nicht in die Story rein.
    Auch die Liebesgeschichte war für mich nicht nachvollziehbar, weil der Fortlauf und die Entwicklung kaum vorhanden war.
    Abschließend kann man sagen, dass man hier viel mehr hätte raus holen können, aber leider konnte mich diese Darbietung nicht überzeugen.

  7. Bewertet mit 3 von 5

    Cover:
    Das Cover ist sehr ansehnlich und hat mich sofort auf die Geschichte aufmerksam gemacht. Es erfüllt auf der einen Seite die Aufgabe, das Interesse des Lesers zu wecken und passt auf der anderen Seite gut zur Geschichte! Auf jeden Fall sehr gelungen!

    Inhalt:
    Die Grundidee der Geschichte gefiel mir auf jeden Fall sehr. Die Legenden, die sich um das Amulett rankten konnten mich richtig begeistern.
    Ich würde die Handlung als leicht beschreiben, denn sie hält von vielem immer ein bisschen was bereit. Also von Fantasy und Liebe, etc.
    Die Story ist unterhaltsam und hat einen schönen Rahmen, aber ganz überzeugen konnte sie mich nicht, da auch hier mir manche Erklärungen fehlten und auch das Ende mich nicht überzeugen konnte.
    Ich würde es als n Ordnung bezeichnen, aber mehr leider auch nicht.

    Charaktere:
    Sophia war für mich persönlich eine schwierige Protagonistin, da ich vor allem anfangs einige Problem mit ihr hatte. Sie wirkte auf mich wie ein trotziges Kind, war mir an manchen Stellen zu patzig und auch ihr Umgang mit Jungs sagte mir nicht so wirklich zu. Insgesamt konnte sie mich mit ihrer schwankenden Persönlichkeit nicht überzeugen, da ich teilweise einfach nicht schlau aus ihr wurde. Doch trotz anfänglicher Schwierigkeiten gewöhnte ich mich langsam daran, auch wenn ich sagen muss, dass ich sie mehr ertrug als mochte.
    Die anderen Charaktere gefielen mir besser, auch wenn ihnen manchmal etwas Tiefe fehlte und man keine intensive Beziehung zu ihnen aufbauen konnte. Sie schufen eine unterhaltsame Geschichte aus meiner Sicht.

    Schreibstil:
    Besonders sie Details wie die Gedichtzeilen und Illustrationen haben es mir angetan. Sie sind sehr ansehnliches Beiwerk, was immer wieder für Freude bei mir sorgte.
    Stilistisch ist „Das Runen-Amulett“ auf jeden Fall zügig zu lesen, da es einfach und auch fließend geschrieben ist.
    Manchmal war es jedoch schwierig, da Anja S. Kroack so wechselhaft schrieb. Manchmal so jugendlich und aufmüpfig, was mir nicht so recht gefiel, da dieses jugendlich patzige nicht so meins ist, dann schrieb sie wieder normal und angenehm. Manchmal war es wirklich gut und manchmal aber auch richtig schwer zu lesen. Es ist etwas strittig… Auf jeden Fall muss man sich meiner Meinung nach dran gewöhnen und es ist auch denke ich nicht für jeden was.
    Die Autorin wählte zum Erzählen ihrer Geschichte eine außenstehende Erzählweise. Das hatte zwar den Nachteil, dass man zu den Charakteren keine so intensive Bindung aufbauen konnte, aber man hat dadurch viel erlebt, weil es eher handlungsorientierter war dadurch als auf die Gedankengänge der Charaktere fokussiert.

    Fazit:
    „Das Runenamulett“ ist von der Idee her richtig gut hält auch einiges an Potenzial bereit. Jedoch waren so manche Aspekte, die mich nicht so recht überzeugen konnten. Einerseits fehlte den Charakteren die Tiefe, da ich mich nicht so recht in sie hineinversetzen konnte und auch der Schreibstil war zeitweise schwierig zu lesen und auch wechselhaft, was mir leider nicht gefiel.
    Insgesamt sollte man also nicht mit zu großer Erwartung rangehen, aber nichts desto trotz ist es eine unterhaltsame Geschichte, die man durchaus lesen kann.

  8. Bewertet mit 5 von 5

    Das Buch hat mich schon mit Titel und Cover sehr angesprochen. Das Cover ist farblich und optisch absolut stimmig.

    Die Geschichte packt einen bereits mit den ersten Sätzen. Der Schreibstil ist sehr angenehm, einfach zu verstehen und flüssig zu lesen, ohne „plump“ zu wirken.
    Sophie finde ich als Protagonistin allerdings ein wenig anstrengend – verständlich, dass man vielleicht nicht immer auf alles ganz normal reagiert, wenn die engste Bezugsperson, die Mutter, viel zu früh verstirbt, aber Sophie ist wirklich komplett auf Krawall gebürstet und reagiert auf ALLES erstmal mit Kontra. Das bessert sich zum Glück im Lauf der Zeit!
    Ansonsten ist Sophie finde ich sehr gut beschrieben, so dass man gut mit ihr mitfühlen – oder sich eben über sie aufregen kann. Man wird beim Lesen auf jeden Fall total mitgenommen.

    Das Runen-Amulett ist im weitesten Sinne eine Geistergeschichte, die, finde ich, durchaus noch mehr Potential gehabt hätte – damit meine ich nicht inhaltlich, sondern vom Umfang her. Die Geschichte hätte durchaus gerade was die früheren Geschehnisse betraf, gerne noch detaillierter sein können.

    Das birgt dann natürlich auch immer die Gefahr, Spannung zu verlieren. Aufgrund der relativen Kürze des Romans schreitet natürlich auch die Handlung ziemlich schnell fort, so dass man sich manchmal wundert, welche Entwicklung ein Charakter in einer vermeintlich kurzen Zeitspanne doch durchleben kann. Für den Lesefluss ist es natürlich sehr angenehm, wenn man sich nicht zu lange am gleichen Punkt oder mit zu vielen Details aufhalten muss.

    Zusammenfassend kann ich – trotz der „Kritik“ – sagen, dass mich das „Runen-Amulett“ absolut gut unterhalten hat, die Geschichte und die Zusammenhänge sind gut erdacht, stimmig zueinander und spannend rübergebracht, mit super beschriebenen Protagonisten.
    Daher gebe ich dem Runen-Amulett 5 von 5 Sternen.

  9. Bewertet mit 5 von 5

    Ich danke dem Lysandra Books Verlag für dieses Rezi-Exemplar 🙂

    Ich fand das Buch sehr spannend. Ich hatte es binnend paar Stunden durchgelesen 🙂

    Es gibt spannende und interessante Stellen.

    Jeder Fan von Mythologien und Legenden sollte dieses Buch auf jeden Fall lesen.

  10. Bewertet mit 2 von 5

    Das Runen-Amulett ist das Debüt der Autorin. Das Cover und der Klappentext haben mich direkt angesprochen und ich war gespannt auf die Umsetzung. Beim Schreibstil habe ich allerdings bemerkt, dass es ihr erstes Buch ist. Es ließ sich an manchen Stellen etwas holprig lesen.

    Die Charaktere blieben für mich relativ oberflächlich. Ich hätte mir ein wenig mehr Tiefe gewünscht, sodass ich mich mit ihnen besser identifizieren hätte können. Doch leider war das nicht der Fall. Sophie war mir unsympathisch und sie wäre kein Mensch, der einen längeren Weg mit mir bestreiten würde. Auch die männlichen Charaktere waren nicht mein Fall. Sehr Schade fand ich ebenso den Beziehungsaufbau der Charaktere unter sich. Die Liebesbeziehung war in meinen Augen nicht glaubhaft und entwickelte sich einfach viel zu schnell. 

    Spannungsmäßig bin ich enttäuscht. Die Geschichte hat an sich Potential und die Idee ist gut. Doch die Spannung blieb größten Teils auf der Strecke. Viele der Handlung zogen sich ziemlich und der Lesespaß blieb auf der Strecke. Sicherlich wäre es besser gewesen, die Geschichte mehr auszuschmücken und ihr mehr „Schnelligkeit“ zu verleihen. Ich hatte das Gefühl, dass die Autorin viel Drumherum redet und dabei den eigentlichen Fokus der Geschichte aus den Augen verlor: Das Runen-Amulett. Zudem hatte ich das Gefühl, dass immer, wenn etwas spannendes passiert, es zu schnell vorbei ist. Als ob nie wirklich richtig Spannung aufkommen kann. 

    Ich bin leider sehr enttäuscht, denn wie gesagt, hat die Geschichte Potential. Für mich leider keine Kaufempfehlung. 

  11. Bewertet mit 4 von 5

    Das Cover passt sehr gut zum Buch, da es in der Umgebung von Rabenstein viel Wald gibt und wie der Titel es schon verrät, ein Amulett darauf zu sehen ist. Der Schreibstil ist flüssig und leicht. Irgendwie kam ich mit dem Vater von Sophia nicht ganz klar, in einem Moment ist er total unsymathisch und im nächsten das totale Gegenteil. Die Story ist aus mehreren Sichten geschrieben, aber überwiegend aus Sophia’s. Es gibt da den dunklen Reiter, Finn, Manuel, Sophia’s Vater, Linda, Renate, Anja… Man kann sie aber gut unterscheiden, sodass man dort nicht verwirrt sitzt und sich fragt, wer denn da gerade an der Reihe ist. Irgendwie fand ich das Ende zu aprupt, es ging nämlich ziemlich flott, ohne zu spoilern kann ich das auch nicht wirklich erklären. Das Buch ist eine schöne Nachmittagslektüre.

Füge deine Bewertung hinzu

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Das könnte dir auch gefallen…