Am Ende die Zeit

Bewertet mit 4.75 von 5, basierend auf 4 Kundenbewertungen
(4 Kundenrezensionen)

15,90

Fantasyroman von Daniela Tetzlaff

Inhalt

Die Zeit fordert ihren Tribut, und der Preis ist ein Leben. Ein Leben für das Überleben aller. Bist du bereit, es zu geben?
An ihrem 16. Geburtstag verordnet sich Luma einen neuen Look, um nicht länger als ausgegrenzt und absonderlich zu gelten, sondern fortan ein normales Leben führen zu können. Stattdessen wird ihre Mutter ermordet, und Luma findet sich zwischen den Fronten einer uralten Fehde von Licht und Schatten wieder: Damit die Welt nicht untergeht, muss sich die Menschheit immer wieder eine neue Zeit erkaufen – und gerade hat ihr Auftragskiller dabei versagt. Das Heer der Finsternis mit seinen Anubiskriegern bringt sich bereits in Position, um das Ende allen Lebens zu besiegeln.
Nun liegt alle Hoffnung auf Luma. Zusammen mit Rufius, einem Nachkommen der Katzengöttin Bastet, soll sie den Zeitenwandel vollziehen. Aber zwischen dem Untergang der Welt und der neuen Zeit steht ein Stern, den Rufius opfern muss. Ein Stern namens Luma.

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Beschreibung

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4 Bewertungen für Am Ende die Zeit

  1. Bewertet mit 5 von 5

    Komm_wir_gehen_schaukeln

    Was für ein zauberhaftes Buch. Ich bin hin und weg. Es war so atemberaubend schön und tiefgründig. Die Spannung lag in allen Seiten und hat mich einfach gefesselt. Beim Lesen war die Zeit, so wundervoll relativ.
    Das leben kann mit Liebe so schön sein. Selbst der ToT, erschien einem, wie ein alter Freund.
    Die Geschichte wird aus drei Perspektiven erzählt. Jeder Protagonisten ist einzigartig und lässt einen miteinander verschmelzen.
    Die Geschichte lässt einen ,zu den Sternen hinauf schauen und schwermütig werden.
    Das Buch zählt auf jeden noch zu meinen Highlights 2017.
    Wer die Sternen und das Leben liebt, der sollte dieses Buch unbedingt lesen.

  2. Bewertet mit 4 von 5

    Nahrung fürs Gehirn

    Das Cover gefällt mir wirklich gut und es spiegelt zum Teil den Inhalt schön wider. Besonders hat mir aber auch die Innengestaltung gefallen. Sehr liebevoll und schön.
    Die Figuren haben mir ebenfalls fast alle gefallen. Besonders angetan war ich aber von Beljá, einer Dryade. Auch sonst spielen Mythologische Wesen und Ereignisse eine große Rolle. Besonders Ägyptische und Griechische.
    Die Geschichte wird hauptsächlich aus der Perspektive von Luma und Rufius erzählt, aber auch Beljá bekommt Raum zur Entfaltung. 😉 Das Buch ist spannend und Unterhaltsam geschrieben. Es hätte auch ein bisschen kürzer sein können und ein bisschen weniger schwulstig, wenn es bei der Liebe zur Sache gegangen ist. Persönlich kann ich damit nämlich nur wenig anfangen, aber für die, die es mögen, ist es auf jeden Fall ein Pluspunkt. 🙂

    Ich vergebe ⭐⭐⭐⭐ für einen tollen Fantasy Roman, der sich ein kleines bisschen zog, meiner Meinung nach. Ansonsten Top. 😀

  3. Bewertet mit 5 von 5

    Melinda Ünal

    Zu Beginn der Geschichte werden wir direkt in Rufius‘ Leben und Gedanken geworfen, was zunächst etwas verwirrend ist. Aber nach einigen Kapiteln wird man fest in eine detailliert und liebevoll kreierte Story hineingezogen.
    Ein Stern, der sein Leben geben muss, um der Welt weitere Zeit zu verschaffen. Ein junger Mann, dessen Daseinsberechtigung darin liegt, diesen Stern zu töten und die Zeit in Empfang zu nehmen. So weit so gut…
    Allerdings ist dieser Stern Luma, ein 16-jähriges Mädchen, das sich sehnlichst eine Freundin und die Liebe eines Partners wünscht, da sie aus zunächst unerfindlichen Gründen von allen Menschen ignoriert wird, im besten Fall. Die einzige Zuneigung, die sie erfährt, bietet ihr ihre kranke Mutter.
    Und dann unser „Held“, Rufius, ein Nachfahre der ägyptischen Katzengöttin Bastet. Er ist ein ausgezeichneter Kämpfer, mit dem Fokus immer ausschließlich auf seiner aktuellen Mission. Aber schließlich ist er auch ein junger Mann. Niemand konnte je einen Blick hinter seine Mauern werfen, geschweige denn eine ernstliche Gefahr für diese darstellen. Bis Luma auftaucht… Die wunderschöne, verletzliche und dabei doch so starke Luma, die er töten soll, weil die Welt sonst untergeht.

    Schon die Idee zu dieser Geschichte hatte mich sofort angesprochen. Und der mythologische Touch, den die Autorin geschickt einfließen lässt, gibt der Geschichte eine zusätzlich mystische Note. Bücher mit Mythologie-Bezug habe ich bereits (mit viel Freude) gelesen, aber die Idee der ägyptischen Götterlehre war neu für mich und gefiel mir auf Anhieb.

    Da dieses Buch mit 540 Seiten recht umfangreich ist, hat es mir beim Lesen Orientierung verschafft, dass es in drei Teile aufgeteilt ist. Mit „Sternenliebe“ beginnen wir und verfolgen, wie Luma lebt und (endlich) eine Ahnung davon bekommt, wer oder vielmehr was sie ist. Dass dieses Geheimnis nur in apettitlichen Häppchen gelüftet wird, hält den Leser in Atem und lässt ihn mit Luma rätseln und zweifeln. Denn die Umstände und Bedingungen, die mit dem „Stern-Sein“ verbunden sind, erfahren auch wir als Leser erst nach und nach, was ich sehr geschickt finde und der Geschichte auch eine gewisse Spannung verleiht.

    Im zweiten Buch innerhalb des Buches, „Sternenzorn“, bekommen wir zu sehen, welche Macht Luma innewohnt, aber auch, wie mächtig ihre Gegner sind.
    „Sternentod“ beendet die Geschichte mit einem fulminanten Finale.

    Ich empfand „Am Ende die Zeit“ von Daniela Tetzlaff als wahrhaft außergewöhnliche Geschichte mit viel Tiefe. Es ist kein Buch, das man einfach gedankenlos „runterliest“ und wieder vergisst. Die Story ist gespickt mit wertvollen Gedanken und Denkanstößen in fast schon philosophischem Ausmaß. Dabei ist Daniela Tetzlaffs Art zu schreiben flüssig, bildhaft und raffiniert. Wirklich gut zu lesen. Oft schaffte sie es nur mit einem Satz, mein Gedankenkarussell anzuschubsen und zum Nach- und Weiterdenken herauszufordern.
    Ein Werk, das einerseits leicht zu lesen ist und doch so viel mehr bietet als „nur“ Unterhaltung.
    Liebevolle, einnehmende Charaktere, wundervoll überraschende Wendungen, unnachahmlich cleverer Humor und viel Herz sind die großen Stärken dieser Geschichte.
    Das Buch zu beenden ist wie das Erwachen aus einem sehr lebhaften Traum. Man spürt selbst Tage später noch den Eindruck, die Spuren, die Daniela Tetzlaff mit diesem Buch hinterlassen hat.

    Von mir also ein absoluter Lesetipp für große Fantasy-Fans, die ein eindrucksvolles, facettenreiches, kluges Buch zu schätzen wissen!

  4. Bewertet mit 5 von 5

    Amorem_namque_Librorum

    Wenn ich euch Am Ende der Zeit mit nur einem Wort beschreiben müsste, dann wäre es JAHRESHIGHLIGHT.
    Kennt ihr diese Bücher, die rundum perfekt sind, aber dennoch viel zu kurz? Wo ihr ewig und ewig weiterlesen könnt, weil ihr die Geschichte und die Charaktere und die Idee und den Schreibstil so liebt?
    So erging es mir hier bei diesem Buch.

    Daniela Tetzlaff hat mich mit ihrem grandiosen Schreibstil direkt in die Geschichte eingesaugt. Durch Perspektivwechsel zwischen den Charakteren bekam man auch einen unglaublich guten Einblick in die Gefühls- & Gedankenwelt und konnte so einige Sachen viel besser verstehen.

    Die Geschichte war in dieser Art neu für mich. Etwas vergleichbares habe ich bisher auch noch nie gelesen und so hing ich nur an den Seiten und habe den Inhalt inhaliert. Ich kann euch aber gar nicht so viel verraten, denn ich würde sonst ständig Spoilern aber der Klappentext verrät euch auch schon einiges.
    Hier kamen viele Sachen sehr überraschend, mit vielen habe ich nicht gerechnet und das hat mich unheimlich begeistert. Die Geschichte ist abwechslungsreich, überraschend aber auch spannend bis zur letzten Seite. Im einen Moment scheint alles klar, im nächsten ist wieder alles undurchsichtig. Hier gehts um Verlust, Glaube, Hoffnung, Dunkelheit und Licht. Aber auch um Freundschaft, Loyalität und Liebe.
    Es war brutal und dann wieder schön. Traurig und dann aber auch wieder witzig. Herzen werden brechen und dann wieder zusammengesetzt. Daniela Tetzlaff nimmt einen mit auf eine Achterbahn der Gefühle und ja, zwischendurch habe ich Taschentücher gebraucht und Tränen vergossen.

    Die Charaktere konnten aber auch punkten. Daniela hat ihnen so viel Leben und Authentizität eingehaucht ,dass sie nicht nur glaubhaft sondern auch lebendig wirkten.

    Luma hat für mich hier die größte Wandlung durchgemacht. Vom Unwissenden jungen Mädchen wächst sie während der Geschichte und ihrer Reise immer mehr zur mutigen starken jungen Frau heran, die ihr Schicksal in die Hände nimmt und sich selbst für das große Ganze hinten anstellt. Sie ist dabei aber so sympathisch und liebenswert, dass man sie ins Herz schließt. Ihr Hass, die Verzweiflung und auch die Angst kommen hier gut zur Wirkung und man kann sich sehr gut in sie hineinversetzen.

    Rufius ist Rufius. Man liebt ihn und man hasst ihn und manchmal kann man ihn nur schwer einschätzen.
    Aber auch das ändert sich so nach und nach und man wird am Ende ziemlich überrascht. Trotz aller Umstände mochte ich seinen Charakter ebenfalls sehr.

    Aber auch die anderen Charaktere im Buch sorgen für Leben. Hier ist alles so Detailgenau und echt dargestellt. Man lernt nicht nur Luma & Rufius kennen, sondern so nach und nach auch viele der Nebencharaktere die ebenfalls einige Handlungszweige bekommen und wodurch die Geschichte noch komplexer wird. Es ist also kein Buch für zwischendurch, sondern wirklich eine Geschichte die deine gesamte Aufmerksamkeit fordert und dich in Anspruch nimmt.

    Ich weiß gar nicht was ich noch schreiben kann. Viel kann ich gar nicht sagen, denn sonst SPOILER ich. Man wird hier aber sehr überrascht und ehrlich gesagt hatte ich keine Ahnung wohin die Reise geht. Und als ich dachte ich wüsste es, wurde ich wieder überrascht …

    Für mich ist „Am Ende der Zeit“ ein MUST Read und daher auch eine klare Kauf- & Leseempfehlung von mir. Auch noch Tage später trauere ich der Welt und seinen Charakteren nach.

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